Photovoltaik

Photovoltaikanlagen auf Dächern, aber auch auf Freiflächen können sicherlich einen Beitrag leisten, um die Versorgung mit Strom auch weiterhin auf eine breite Basis stellen zu können.

Hier liegt aber auch die Problematik zwischen Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Freiflächenphotovoltaikanlagen und der Erzeugung von risikoloser und sauberer Energie. Es stellte sich für den Gemeinderat der Gemeinde Pfaffenhofen a. d. Glonn die grundsätzliche Frage, ob Freiflächenphotovoltaikanlagen im Gemeindegebiet gewünscht - oder aus Gründen des Landschaftsbildes abzulehnen sind. Nach längerer Diskussion stellte sich heraus, dass Anlagen durchaus auf Zustimmung treffen können, wenn das Landschaftsbild nicht zu stark beeinträchtigt wird.

 

Als Resümee kann man festhalten, dass der Gemeinderat die Anlagen sicherlich planungsrechtlich, an Standorten die vorgenannte Kriterien erfüllen, begleitet.


Gemeindliche Photovoltaikanlagen finden Sie bereits am :

 

  • Feuerwehr und Gemeinschaftshaus Unterumbach
  • Kinderhaus Pfaffenhofen
  • Kläranlage Pfaffenhofen
  • Bauhof Pfaffenhofen


Begriffserklärung Photovoltaik

In Photovoltaikanlagen kann die solare Strahlungsenergie mittels des photovoltaischen Effekts in Solarzellen direkt in elektrische Energie umgewandelt werden. Dieser Effekt wurde bereits 1839 durch den französischen Physiker Alexandre Becquerel entdeckt; die wissenschaftliche Erklärung gelang aber erst Albert Einstein im Jahr 1905. Das derzeit für (mono- und polykristalline sowie amorphe) Solarzellen zu 95 % eingesetzte Material ist Silizium, das zweithäufigste Element der Erdrinde.

 

Die Leistung einer PV-Anlage wird in Kilowatt peak (kWp) angegeben. Dieser Wert beschreibt die Leistung eines aus in der Regel mehreren Modulen bestehenden Solargenerators unter genormten Testbedingungen (Einstrahlung 1.000 Watt pro Quadratmeter, Modultemperatur 25° C). Bei bewölktem Himmel ist die Leistung der Solaranlage entsprechend geringer.